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DIE KOCHWELT VON FRAUEN UND MÄNNERN

Wer kocht besser: Frauen oder Männer? Wie finden Frauen kochende Männer? Sind Männer, die kochen, für Frauen unattraktiver als andere? Möchte eine Frau eine „Couch-Potato“ als Mann, die daheim auf dem Sofa sitzt und stets etwas zu essen haben will? Ist ein Mann Macho, wenn er nicht kochen kann? Natürlich könnte man noch viele Fragen in diese Richtung stellen, aber das würde mich vom Thema dieses Textes wegführen. Denn meine eigentlich Frage ist: Wie verhalten sich Frauen und Männer beim Kochen? Für die Beantwortung diese Frage habe ich einige Frauen und Männer befragt.

Vor und während des Kochens sprechen Frauen häufig mit einer Freundin am Telefon über das Kochen – was kochst du heute? –, suchen ein Rezept im Internet, unterhalten sich mit jemandem, hören Musik oder schauen Serien oder einen Film. Beim Kochen denken verheiratete Frauen meist an ihren Mann, ihre Kinder, an Gerichte aus ihrer Kindheit und an alltägliche Dinge. Dagegen denken ledige oder alleinlebende Frauen während des Kochens häufig an ihren Freund, ihre zukünftige Familie, ihre Haustiere, oder Gerichte aus der Vergangenheit. Verheiratete Frauen kochen meistens langsam, entwickeln neue Rezepte aus eigenen Ideen  und möchten in der Küche mehr Zeit verbringen. Ledige und alleinlebende Frauen kochen hingegen meistens etwas Schnelles. Sie sind im Allgemeinen weniger offen für neue Rezepte und möchten nicht so lange in der Küche stehen! Alle Frauen, egal ob sie verheiratet, ledig oder alleinlebend sind, haben eine Gemeinsamkeit: Sie stehen unter Stress, wenn sie für Gäste kochen!

Viele Männer wissen es nicht ganz genau, sind sich aber meistens sicher, dass es in der Küche nichts zum Kochen gibt. Deswegen gehen sie vor dem Kochen erst einmal einkaufen. Beim Kochen unterhalten sich Männer gerne, hören Musik, schauen einen Film oder ein Fußballspiel und chatten im Internet. Viele Männer denken beim Kochen an nichts  Bestimmtes. Sie möchten meistens etwas Schnelles kochen, um satt zu werden. Viele verheiratete Männer möchten überhaupt nicht kochen, wenn es daheim eine Frau gibt. Ledige oder alleinlebende Männer sehen sich gezwungen zu kochen, mögen das Kochen aber eigentlich  nicht. Durchschnittlich gehen sie an vier oder fünf Abenden  pro Woche in einem günstigen Restaurant oder in einem Imbiss essen. Männer, die gerne und gut kochen können, verbringen hingegen in der Küche mehr Zeit. Diese männliche Gruppe kocht meistens langsam und entwickelt  auch eigene Rezepte. Die meisten von ihnen stehen nicht unter Stress, wenn sie für Gäste kochen, denn sie haben schon einen beliebten Verteidigungssatz parat: Ich bin eben keine Meisterköchin!

Kanat – 23.03.2013

EIN KLEINES ABER BLITZENDES JUWEL

Er war ein Wanderer, ein gelernter Handwerker und ein Landstreicher, der lebte, ohne an morgen zu denken. Überall fand er einen Platz für die Unterkunft, wohin er gehen wollte, aber er flog davon wie ein Vogel, wenn er dort nicht so lange bleiben wollte, weil er eine freie Seele hatte. Vielleicht leistete er niemandem große Hilfe, aber er fügte auch den Menschen keinen größeren Schaden zu, als die Menschen, die von sich glaubten, dass sie anderen Menschen halfen.  Er hatte ein nomadisches Herz und einen ehrlichen Charakter, die ihm den Kontakt zu seinen Mitmenschen leichter machten. Er war der Akteur eines sagenhaften und legendären Lebens, das auf vielen Wegen verbracht wurde und auf einem Weg zu Ende ging. Die Geschichte seines Lebens ist ein wertvolles Geschenk von Hermann Hesse an die Weltliteratur. Es ist wie ein kleines aber blitzendes Juwel: Knulp!


In seinem 1915 erschienen Werk erzählt Hermann Hesse drei Geschichten aus dem Leben Knulps: Vorfrühling, meine Erinnerung an Knulp und das Ende. Im ersten Teil geht der junge Knulp nach der Behandlung im Krankenhaus zu dem Gerber Emil Rothfuß in Lächstetten, mit dem Knulp vor Jahren auf der Walz war. Er bleibt bei der Familie Rothfuß und knüpft mit Handwerkern Kontakt. Eines Tages kümmert sich die lebenshungrige Gerberfrau, die einen Seitensprung machen will, sehr lieb um Knulp. Um diese emotionale Affäre zu beenden, freundet sich Knulp, der durch das Kunstpfeifen ihr Vertrauen gewinnt, lieber mit dem jungen Mädchen Bärbele, die als Nachbarsmagd seit einer Woche in Lächstetten arbeitet. Jedoch nimmt er auch von Bärbele bald Abschied, die mit ihm auf dem Tanzboden tanzt, ihm eine Münze schenkt und ihm einen Abschiedskuss gibt, weil der Landstreicher Knulp im Frühling wandern will.

Im folgenden Teil erheitert Knulp mit seinen Späßen und Künsten ein paar junge Mädchen in einem Dorf. Danach springen er und einer seiner Kameraden auf die Friedhofsmauer. Er bricht eine Friedhofsblume ab und steckt sie sich an den Hut. Im Gras entwickelt er sich seine eigene Lebensperspektive: Das Schöne ist immer vergänglich! Mit seinem Kameraden redet er über das Ziel des Lebens, Sesshaftigkeit und Wanderschaft sowie über Freundschaft und Liebe.    

Im letzten Teil trifft sich der Landarzt Dr. Machold, der ehemalige Banknachbar aus der Lateinschule, mit Knulp, der einen kleinen Bart und schlechte Kleider trägt, auf der Landstraße. Doktor Machold nimmt den armen, kranken, aber auch berühmten Knulp mit in sein Haus nach Bülach, weil er sich revanchieren will, dass er seinerzeit von Knulp abgeschrieben hat. Jedoch möchte Knulp bei ihm auch nicht so lange bleiben, weil er vorhat, so schnell wie möglich in seinen Geburtsort zu gehen. Vor der Fahrt nach Gerbersau möchte sein Freund Machold gerne wissen, warum der begabte Knulp sein Leben in den Sand gesetzt hat. Knulp erzählt ihm von seiner Jugendliebe Franziska, seiner Enttäuschung, seinem Flirt mit Lisabeth – dieser Flirt ist noch mal eine der Knulpschen Lügen, weil Knulp schon sein Vertrauen zu Frauen verlor und kein festes und großes Interesse an Frauen hatte. Bevor das Leben von Knulp wegen einer tödlichen Krankheit zu Ende ging, kam er mit Gott in ein heiliges und lustiges Gespräch über sein böses und unordentliches Leben. Am Ende sagte Gott zu Knulp: Er habe Lisabeth auch Gutes getan und die Menschen am Weg fröhlich gemacht.

Fazit
Knulp, der Hauptcharakter des Werks von Hermann Hesse, brach aufgrund seiner Jugendliebe die Lateinschule ab, weil seine Freundin Franziska, zwei Jahre älter als Knulp, keinen Studierten wollte. Statt von Knulp nahm sie aber danach einen anderen! Knulp, der aufgrund der Enttäuschung und des Liebeskummers seine Familie und seine Heimatstadt verließ, blieb immer allein. In seinem restlichen Leben hatte er keinen festen Wohnsitz und wählte trotz einiger kleinen Flirts ein zielloses Leben aus. Der stille Knulp glaubte, dass die Eltern ihren Kindern alles Mögliche vererben könnten, nicht aber die Seele, weil jeder Mensch seine eigene hat. Die spannende und tragische Lebensgeschichte eines Wanderers ist für Bücherwürmer empfehlenswert.

 Kanat - 23.01.2013

STUDENTISCHES SPARPAKET GEGEN STROMFRESSER


An einem Dienstag im November traf ich mich mit einer deutschen Freundin in Barmbek. Während des heißen Tee-Trinkens gegen das eiskalte Wetter fragte sie mich: „Hast du schon den Artikel Vorsicht vor den Stromfressern in der wochenendlichen Auflage vom Hamburger Abendblatt gelesen?“ Ich gab ihr eine negative Antwort, weil ich ihn nicht durchgelesen habe. Danach fing sie an, mir von den Stormpreisen zu erzählen: „ Ab 2013 wird Strom in Deutschland teurer und teurer. Trotz der Förderung erneuerbarer Energien steigen die Strompreise immer mehr als dieses Jahr. Laut einer aktuellen Forschung der Uni Bonn gibt es in Häusern zehn schlimmen und potenziellen Stromfresser.“ Über den obengenannten Artikel erklärte sie mir eine Stunde lang fast alles, was die Journalistin, die kein Wort sparte, schrieb. Am Ende stellte sie mir eine Frage: „Wie kann ein Student Stromkosten senken, um Geld zu sparen?“ Bevor ich sie „Ministerin für Frau Merkels Sparpaket-Programm“ nannte, wechselte ich das Thema: Wir, zwei Akademiker mit unterschiedlicher Herkunft, sprachen miteinander über die Schachnovelle, die sie während der Schulzeit in Österreich schon las, vom Schriftsteller Stefan Zweig.

Nachdem ich von ihr Abschied nahm, dachte ich unter dem grauen Wetter auf dem Weg und in der U-Bahn über ihre Frage nach, bis ich nach Hause ging. Nachdem ich noch einmal den Frage-Satz umformulierte, war das für mich eigentlich ein gutes und lustiges Thema, um einen neuen Text zu schreiben: „An welchen Orten kann sich ein Student legal gegen Stromfresser wehren, um mehr Studentenfutter zu kaufen?“

Natürlich müssen alle Studenten, die ihre Stromkosten senken wollen, auf die Illegalität achten, wenn sie sich nicht strafbar machen wollen. Sie sollen mir glauben, dass der Teufel nun nicht im Detail steckt, sondern im demokratischen und kreativen Slogan unseres studentischen Sparpaket-Programms: „Alles offiziell, alles legal, um mehr Studentenfutter zu kaufen!“

Trotz der Entwicklung der neuen technologischen Geräte und der mit moderner Elektrizität ausgestatteten Haushalte kann ein fester Uni-Besucher mit Hilfe von den folgenden studentischen Tricks an sieben Orten den Energieverbrauch und die  Kosten optimal senken. Zweifellos muss man wissen, wo er möglichst schnell freie Steckdosen findet, um sich mit Strom versorgen zu können.

Auf dem ersten Platz der Rangliste stehen Uni-Bibliotheken, in denen es viele Steckdosen gibt, um ganz einfach Laptops, Handys, Ipods, Ipads, Mp3, Akku-Geräte für Batterien etc. und Akkus zu laden. Darauf folgt die Mensa, wo die Studenten sehr oft und günstig essen. Wenn man inmitten der vielen Tische noch eine freie Wand mit Steckdosen findet, so kann man während der persönlichen Ernährung den obengenannten Geräten kostenlos zu Essen geben. Den dritten Platz belegen Cafés, die in der Nähe der Uni bzw. des Wohnortes liegen. Beim Kaffee-Trinken kann man seine elektronischen und technologischen Geräte energievoll benützen machen.

An vierter Stelle liegen Döner-Läden, die teurer als Cafés im Uni-Kreis aber günstiger als Restaurants sind. Während des Döner-Essens und des meistens kostenlosen Tee-Trinkens kann man seinen elektronischen Freunden ein „Strom-Medikament“ geben. Restaurants stehen daher auf dem fünften Platz, aber sie sind die ungünstigste Auswahl für Studenten. Auf jeden Fall kann man aber auch dieses Angebot nutzen, wenn man in ein Restaurant gehen muss. Darauf folgt der Arbeitplatz, wenn ein Student eine Stelle bekommen hat. Während der Beschäftigung können seine ständigen elektronischen Begleiter mit Steckdosen bzw. über Computer elektrische Verantwortung tragen.

Das Schlusslicht bilden die Fast-Food-Ketten z.B. McDonald’s, Burger King, Nordsee, Subway. Sie garantieren eine gleichbleibende Qualität bezüglich Zusammenstellung und Geschmack zu gleichen oder nur wenig voneinander abweichenden Preisen, aber sie benutzen in ihren Räumlichkeiten kalte Farben, damit die Gäste nicht allzu lange in den Räumlichkeiten verweilen. Mit dieser unfreundlichen Methode beabsichtigen sie vor, dass die Kunden schnell essen und ihre Räumlichkeit so bald wie möglich verlassen. Natürlich findet man in vielen Filialen dieser Betriebe keine Steckdose! Wenn es in einer Filiale eine Steckdose gibt, wird sie im toten Winkel oder an der mit der Steckdose gleichfarbenen Wand versteckt. Unter allen Umständen wartet ihr auf eine Gelegenheit, um dort eine Steckdose zu finden, wenn ihr in eine Fast-Food-Filiale geht!

Kanat – 17.12.2012

MODERNE STRASSENRÄUBER AUF DEN NEBELIGEN AUTOBAHNEN


An einem regnerischen Tag Anfang April war ich am Hamburger Flughafen, um nach Brüssel zu fliegen, wo ich einen Schulfreund besuchen wollte. Nach der Visum- und Reisepasskontrolle sowie dem Check-In rief ein Freund aus Hamburg mich an. Er lud mich zu einer Reise nach Spanien Ende Mai ein, aber ich wollte ihm nicht sofort zusagen, weil ich in meinem Zeitplan für die Arbeit bei einem deutschen Betrieb und in meinem Terminkalender nachschauen musste. Während des Fluges checkte ich sie und sobald ich bei meinem Freund in Heusen-Zolder in der Nähe von Brüssel angekommen war, schickte ihm eine positive Antwort mit meinen persönlichen Daten für das Ticket-Buchen per Email.

Am letzten Donnerstag im Mai traf ich mich vormittags mit acht Reisenden am Hamburger Hauptbahnhof, wo ich einige von ihnen neu kennenlernte. Wir flogen um 13:15 Uhr von Lübeck nach Barcelona, wo wir um 16:15 Uhr ankamen. Wir hatten vor, in fünf Tagen fünf Städte Spaniens zu bereisen: Barcelona, Valencia, Toledo, Madrid und Saragossa. Zum Glück mietete ein Freund von uns vorab bereits zwei Autos, ebenso wie er für uns Hotels für jede Nacht buchte, die wir in Spanien verbrachten. Nach der eineinhalb-tägigen Stadtrundfahrt mit gemieteten Autos in Barcelona hatten wir vor, am Freitag gegen 19:00 Uhr nach Valencia zu fahren. Der Gruppenleiter empfahl uns, über die Autobahn zu fahren, für die wir eine Mautgebühr entrichten mussten, indem er ein Sprichwort der deutschen Großväter verspottete: „Zeit ist nicht nur Geld, sondern mehr tiefes Schlafen“. Denn hätten wir uns nicht für die Maut-Autobahn entschieden, hätten wir  etwa zwei Stunden länger fahren müssen. Nachdem alle Reisenden dieser Meinung zustimmten, gab der Fahrer im Auto, in dem ich saß, ins Navigationsgerät die Adresse des Hotels in Valencia ein.

Wir hielten an der zweiten Kasse am Beginn der Autobahn und der Fahrer zahlte dem Schalterbeamten 6,10 Euro. Wir, alle Reisenden, überlegten uns, dass das ganz günstig war. Nachdem wir ca. 20 km gefahren waren, erreichten wir noch eine andere Kasse auf der Autobahn: 3,60 Euro. Natürlich erweckte das in uns große Zweifel an der günstigen Fahrt, weil wir nicht wussten, wie viele Kassen es auf dieser Autobahn noch gab. Zum Glück trafen wir bald darauf am Ende des Weges an der letzten Kasse auf der Autobahn ein. Der junge Schalterarbeiter dankte uns ganz herzlich für das einfache Geld: 27,80 Euro. Zusammenfassend bezahlten wir für zwei Autos eine Maut von insgesamt 75 Euro für etwa 350 Kilometer. Meiner Meinung nach war das sehr teuer,  weil für ein Auto die Benzinkosten von Barcelona nach Valencia ca. 43 Euro betragen.

Eine deutsche Freundin sprach mit mir Mitte Mai über das Thema Maut und wollte, dass ich einen Text über die Maut schreibe, deshalb habe ich euch von diesem persönlichen Erlebnis erzählt, in dem ich die Schalterbeamten als moderne Straßenräuber auf den nebeligen Autobahnen bezeichne.  Hiermit möchte ich euch meine Meinung offenherzig mitteilen, dass die Autofahrer/innen für die Benutzung von Autobahnen bzw. Schnellstraßen einen Preis zahlen sollen, der sinnvoll und günstig für uns, arme Bürger/innen ist, weil jede/r von uns sowieso jedes Jahr eine bestimmte Steuer an den Staat zahlen muss, wo wir leben und arbeiten.

Jetzt wollen einige Menschen in nicht optimal warmes, sondern eiskaltes Wasser tauchen, um eine große und fragliche/problematische Lücke zu füllen: „Lieber Schreiber, was denkst du über die Autofahrer/innen, die im Ausland fahren,  wie in deiner Geschichte, weil du und deine Freunde in Spanien keine Steuern zahlen?“ Aus verschiedenen Aspekten kann man auf diese Frage antworten. Die erste Perspektive ist, dass jeder Mensch, der auf Reisen im Ausland ist, für den Einkauf, die Lebensmittel, die Unterkunft usw. Geld ausgeben muss. Das heißt, die Touristen leisten einen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Ökonomie von einem anderen Land.  Die zweite Perspektive ist, dass die Politiker/innen der Länder miteinander kommunizieren, um eine optimale und diplomatische Lösung auch solcher globalen und kleinen Probleme von Menschen zu finden. Die weitere Perspektive ist, dass manche Länder mit ihren Autobahnen die Menschen ausnutzen, indem sie die Autobahngebühren unregelmäßig erhöhen. Zum Beispiel frage ich mich, wieso  die Autobahnkosten in Spanien zu den höchsten in Europa zählen? Weil die Politiker/innen nur eine gute Lösung kennen, wenn die Ökonomie in einem Land schlecht läuft: Wir sollten die Preise erhöhen. Darum stehen in jenen Ländern die kostenpflichtigen Wege auf den ersten fünf Plätzchen der rettenden Medizin für die Landesökonomie. Die letzte Perspektive ist, dass die Menschen die kostenpflichtigen Autobahnen nicht benutzen müssen. Trotz des Zeitverlustes können sie auf den kostenfreien Wegen fahren. Aber diese Alternative blockiert die finanzielle Unterstützung der Fahrer/innen in Bezug auf die Landesökonomie durch die Maut und steigert den Grad der Umweltverschmutzung. Diese Methode ist zwar eine Lösung, aber sie ist nicht optimal, da alle Menschen  in der Zukunft  die Umwelt schützen sollen.

Zusammenfassend hoffen wir, als arme Weltenbürger/innen, auf eine optimale und sinnvolle Lösung zum Thema „internationale Autobahnkosten“, um nicht die Schalterbeamten als moderne Straßenräuber auf den nebeligen Autobahnen zu etikettieren.


Kanat - 08. 07. 2012

INTEGRATIONSKAMPF IM DEUTSCHEN WELTTEIL


Bei der Gedenkfeier für die neun ermordeten Menschen mit Migrationshintergrund und eine Polizeibeamtin mit deutscher Herkunft sagte die Kanzlerin Frau Merkel am 23.02.2012 in Berlin: „Dafür bitte ich Sie um Verzeihung.“ Vor rund 1200 Gästen verschiedener Nationalität und Millionen Zuschauern, die nicht nur in Deutschland sondern in verschiedenen Ländern vor dem Fernseher saßen, versprach sie im Namen des deutschen Staates, alles für die vollständige Aufklärung der Mordserien und ihrer Hintergründe zu tun. Während eines Telefongesprächs am darauf folgenden Sonntag sagte ich zu meiner Mutter, die in einem türkischen Dorf lebt und noch nie im Ausland war: „Viele Politiker[1] können den Menschen nicht die Wahrheit sagen. Aber Frau Merkel ist ganz anders als ein Politiker.[2] Genau wie wir Ausländer in Deutschland, die auf ihr Wort vertrauen, solltest auch du ihr Glauben schenken. Bitte mach dir keine Sorgen, Mutter! Ich, als ein Ausländer, gehe nach ihrer Ansprache jede Nacht sehr zufrieden ins Bett, um dort einen schönen und tiefen Schlaf, ganz ohne die in kugelige, flache bzw. ovale Form gepressten Arzneimittel, zu finden.“

Ich weiß nicht ganz genau, ob ich meiner Mutter meine halb-ironischen Sätze über die Politiker zutrauen konnte. Seit ein paar Tagen denke ich über eine Frage nach: Ist das Deutschland, in dem ich seit über sechs Jahren lebe, überhaupt ein geeignetes Land für erfolgreiche Integration?

Man kann den Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Integration in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven behandeln. Ich konzentriere mich hier nur auf die Sicht der Politiker und Wissenschaftler: Viele einheimische und ausländische Politiker im deutschen Parlament lieben es, über das Thema „Integration und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland“ zu reden, weil die Abgeordneten mit diesen Floskeln leichtes Geld verdienen und aktiv nichts zur Entwicklung der Integration beitragen müssen. Sie finden ihre politische Karriere wichtiger als die ökonomischen, sozialen und politischen Aktivitäten des Landes. Anstatt dringend nötige kreative Lösungen für dieses Problem zu suchen, reden sie lieber von Anpassung bzw. Integration in die Gesellschaft, um so politische Eigenwerbung zu machen. Vielleicht passt hier eine türkische Redewendung: Der Volksheld, der den ganzen Tag in einer Teestube verbringt, gründet täglich eine neue Regierung, die alle Probleme der Welt zu lösen vermag.

Auch für viele Wissenschaftler ist die eigene akademische Karriere wichtiger als die sozialen und wissenschaftlichen Veränderungen. Vielen von ihnen ist es letztlich egal, ob sich Menschen mit Migrationshintergrund integrieren. Aber sie setzen diese Menschen gerne ein, um ihre akademischen Ziele zu erreichen. Zum Beispiel kann ein erfolgreicher Wissenschaftler eine neue Untersuchung über die Diskriminierung von Ausländern in Deutschland durchführen. Er kann auf dem wissenschaftlichen Markt als ein Anti-Diskriminierungsheld bekannt werden, aber zur gleichen Zeit kann es passieren, dass eben dieser wissenschaftliche und theoretische Held Menschen mit Migrationshintergrund selbst diskriminiert und kategorisiert. Natürlich steht alles vor dem Hintergrund. Denn ich frage mich: Wieso möchten viele ausländische Akademiker nach dem Studium Deutschland verlassen? Warum möchten viele ausländische Studenten nach dem Magister ihre akademische Karriere nicht fortsetzen? Wieso möchten viele ausländische Wissenschaftler nicht in Deutschland bleiben, wo sie geboren oder aufgewachsen sind?

Meiner Meinung nach wird der Integrationskampf im deutschen Weltteil nicht so einfach versanden. Für echte Integration müssen die Deutschen, besonders die Politiker und Wissenschaftler, den realen Kontakt zu Ausländern herstellen. Sonst brauchen wir – alle Menschen, die in Deutschland leben – die Wunderlampe von Aladin. Wenn der Dschin in der Lampe noch am Leben ist, hat die Gesellschaft in Deutschland noch eine Chance auf dem Integrationsweg. Ist der Dschin in der Lampe schon tot, kann man der Gesellschaft in Deutschland nur sagen: Aufrichtiges Beileid!

Kanat – 26. 05. 2012


[1] Aus Gründen der Vereinfachung wird im Text ausschließlich die männliche Form verwendet, es ist jedoch immer gleichermaßen die weibliche Form gemeint.
[2] Frau Merkel ist kein Politiker, sondern nur eine Politikerin.


DIE OPFER DER MODE

„Die Mode bringt Leute dazu, sich Sachen zu kaufen, die sie nicht brauchen, die sie sich nicht leisten können und in denen sie oft lächerlich aussehen.“ (Vogue,US-Ausgabe,1998)

Wer sieht auf den Straßen lächerlich aus? Männer oder Frauen? Mit diesem Zitat kritisiert die Zeitschrift „Vogue“ die Menschen mit ihren neuen und komischen Kleidungen, die auf den Straßen spazieren gehen, wie ein Clown. Ich stimme der Vogue zu. Sie hat ganz Recht. Weil viele Menschen nicht wissen, was sie tragen. Durch Werbung, Medien, Einkaufzentren etc. werden die Menschen, besonders die Frauen, unter Druck gesetzt. Deswegen leiden viele Menschen, besonders Jungs und Mädchen, die keine Erfahrung mit dem Leben haben, unter Stress oder Depression. Sie fühlen sich sehr schlecht, wenn sie nicht kriegen, was sie haben wollen. Und unterdessen sparen sie Geld, um die neuen Sachen zu kaufen. Was bedeuten neue Sachen? Natürlich steht das meistens zur Mode parallel.

Die Kleidungsindustrie bestimmt die Modewelt grundlegend. Aufgrund dieser Tatsache sind die traditionellen Kleidungen „Out“, dagegen sind die modernen Kleidungen „In“, die kurzgeschnitten sind und viel Haut zeigen. Aber ich vermute, dass die Menschen in Zukunft keine Kleidungen brauchen. Weil die Textilhersteller viele komische Kleidungen als Mode produzieren! Das heißt, die Menschen können auf den Straßen nackt oder mit virtuellen Kleidungen spazieren gehen.

Ist das schlimm? Nein. Wenn die Menschen die virtuellen Kleidungen tragen, ist das ein Hinweis, dass die Technologie entwickelt worden ist. Sonst fände ich das total schlimm. Mit meiner Meinung wollte ich Ihnen eine neue Perspektive zum Thema „Mode“ präsentieren, wie Vogue. Deswegen will ich betonen, dass, wenn die Menschen lächerlicher aussehen möchten, können sie der Mode intensiv folgen. Immerhin steckt der Teufel nun nicht im Detail, sondern in der Mode!

Alle Menschen raus…
Und alle Tiere raus…
Sowie alle Pflanzen raus, um den am lächerlichsten aussehenden Menschen anzuschauen!

Danke Vogue, dass du von der Erde bis zum Himmel ganz Recht hast. Alle Leser/innen werden mir die Frage stellen, wem das Opfer der Mode bewusst wird: Männer, Frauen oder Jungs und Mädels. Für die Antwort habe ich verschiedene Varianten, aber eine Lösung: „Frauen“.

Kanat

06.06.2009
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P.S. für Herrn Latour: Eigentlich mag ich nicht über Zitate reden, sie kommentieren und über sie schreiben. Weil ich den Senioren aus Respekt vor älteren Menschen zustimme. Sie haben Recht!

DAS BLUT DES KRIEGES – DAS WASSER DES FRIEDENS

Der Krieg wäscht sich das Gesicht mit Blut. Wenn er kein Blut hat, will er immer Blut vergießen. Deswegen richtet er ein Blutbad an. Ist der Krieg ein das Blut der Menschen trinkender erbarmungsloser Vampir? Das weiß ich nicht! Aber ich denke, dass der Vampir nicht erbarmungsloser als der Krieg ist. Wenn der Krieg in seinem Becher kein Blut gesehen hätte, vergeht er vor Durst!

Der Frieden wäscht sich das Gesicht mit Wasser. Wenn er kein Wasser hat, wäscht er sich das Gesicht mit seinen Tränen. Weil er der Welt keinen Schaden zufügen möchte. Er will es, was das Glück der weinenden Menschen, das Leben der trockenen Erden ist.

Aber der Krieg wachte früher als der Frieden auf der Welt auf. Deswegen sind manche Menschen für den Krieg und gegen den Frieden. Ich verstehe nicht, warum diese Menschen das Unglück im Glück sein möchten. Können Sie mir das erzählen? Ist der Krieg stärker als der Frieden? Diese Fragen kann ich wirklich nicht beantworten. Es gibt keine Lösung dieser Fragen. Ich denke manchmal, dass der Krieg alles tut, was der Teufel möchte. Er kämpft ja wie die Löwen gegen den Frieden, um dem Teufel zu dienen. Man muss den Teufel besiegen!

Wenn ich die Kriegsnachrichten im Fernsehen gesehen habe oder zugehört habe, stelle ich mir diese Fragen:
· Seit wann kämpft der Frieden gegen den Krieg?
· Wann werden die Menschen fröhlich auf dieser Welt sein?
· Wann verschwindet der Krieg von dieser Welt?
· Wann werden die Menschen dem Krieg mutig widerstehen?
· Wie viel schuldet der Frieden dem Krieg?
· Bis wann müssen alle noch auf den Frieden warten?


Wir können noch mehr fragen. Aber können wir eine Lösung finden?
Ich will mich nicht dazu äußern.
Ich freue mich nicht, den Krieg auf der Welt zu sehen.
Ich bin für den Frieden und möchte ihn auf der Welt.
Ich kenne Ihre Gedanken nicht.
Machen Sie, was Sie wollen.
Aber! Denken Sie noch einmal über den Frieden nach!
Weil der Frieden die Quelle des Glücks ist.
Wohin gehen wir, um unser Glück zu finden?
Wohin?
Irgendwohin, wo man uns braucht!
Ohne Krieg! Im Frieden!
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Kanat
11. August 2008